Ein weiterer typischer Denkfehler ist der Fokus auf einzelne Lösungen.
Statt über Struktur nachzudenken, wird direkt überlegt:
• welches Investment sinnvoll sein könnte
• welche Maßnahme steuerlich attraktiv wirkt
• welche Idee gerade „gut klingt“
Dieses Vorgehen stammt aus der privaten Finanzlogik. Dort mag es funktionieren, Entscheidungen isoliert zu treffen.
In der GmbH führt es jedoch häufig zu Widersprüchen.
Das Problem ist nicht das Produkt, sondern der Zeitpunkt.
Wer Investitionen auswählt, bevor Zweck, Regeln und Einbindung geklärt sind, baut kein System, sondern eine Sammlung von Einzelentscheidungen.
In der Praxis zeigt sich:
• Investitionen sind nicht aufeinander abgestimmt
• Entnahmen erfolgen ungeplant
• steuerliche Effekte entstehen zufällig, nicht strategisch
Vermögensaufbau über die GmbH funktioniert nur dann nachhaltig, wenn Entscheidungen aufeinander aufbauen und nicht nebeneinander stehen.